Language
Language
Hotline: +49 1234 5678
Login
Blogleser

Praxistest Pentax K-1 (Update: Pentax K1 II)

04.04.2016 - 23:20
von Christian Meier
(Kommentare: 28)

Update: Pentax K-1 II

Mittler Weile hat die Pentax K1 eine Nachfolgerin erhalten, die Pentax K1 II. Das Besondere an diesem Update ist, dass man nicht unbedingt die ganze Kamera ersetzen muss, sondern sich das Innenleben auswechseln lassen kann. Welcher Kamerahersteller neben Ricoh macht sowas? 

Da mir persönlich die Neuerungen für den Einsatz als Hochzeitsfotograf nicht all zu gewinnbringend erscheinen, habe ich bisher auf ein Update versichtet. Ich selber kann euch also nichts zur neuen Kamera sagen. Deshalb empfehle ich den Erfahrungsbericht eines Landschaftsfotografen mit der Pentax K-1 II in Namibia. Danke, Raik, für diesen interessanten Bericht!

Am 18. Februar hat Pentax-Ricoh hat die seit Jahren erwartete Vollformat-Kamera Pentax K-1 vorgestellt. Über Ostern habe ich nun Gelegenheit eingehend ein Vorserienmodel mit Firmware 0.52 dieses Technikwunders in der Praxis zu testen und mir einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Von vielen Seiten habe ich gehört «Was will Ricoh jetzt noch in den Fullframe-Markt einsteigen? Was wollen die denn den Platzhirschen entgegenhalten? Keine Chance!». Ehrlich gesagt, so ähnlich habe ich auch gedacht. Und jetzt stehe ich da und habe die Gelegenheit das gute Stück eingehend zu testen. Testen? Nein, ich werde keine Backsteinmauern fotografieren. Ich werde auch nicht die technischen Spezifikationen herunterleiern, die jeder Interessierte hier nachlesen kann: RICOH IMAGING präsentiert die Vollformatkamera PENTAX K-1

Vielmehr werde ich mein Augenmerk auf die Punkte richten, die für mich als Hochzeitsfotografen von Relevanz sind:

  • Handling - was taugt dieses komplizierte Gebilde von Klappdisplay, das im Vorfeld schon für grosses Aufsehen sorgte? Und dieses dritte Drehrad da oben drauf – nützlich oder Überfluss?
  • Ist es das ideale Werkzeug für einen Hochzeitsfotografen?
  • Wie schlägt sie sich bei wenig Licht? Was vermag Pentax aus diesem schon aus der Nikon 810d bekannten Sensor herauszuholen?
  • Was hat sich beim Autofokus getan? Bleibt die Kamera jetzt besser an sich bewegenden Motiven? Hat die Performance des Kontrast-AF sich verbessert?
  • Welche meiner Objektive kann ich an dieser KB-Kamera noch einsetzen?

Zu guter Letzt sollen die Bilder nicht zu kurz kommen. Von den rund 800 Fotos werde ich die aussagekräftigsten Beispielbilder zeigen.

Erster Eindruck

Hochzeitsfotograf Christian Meier verschafft sich einen ersten Eindruck der PENTAX K-1
erster Eindruck der PENTAX K-1

«Hmm, die fasst sich ja an wie meine K3.» Das ist der erste Gedanke, der mir durch den Kopf geht, als ich die Pentax K1 mit dem 24-70er dran in die Hand nehme. Das der Body 200g schwerer ist, fällt nicht auf. Die K1 liegt mir etwa genauso gut in der Hand, wie die K3. Persönlich hätte ich mir natürlich dieses An-der-Hand-kleben-bleiben-Feeling der Mittelformatkamera Pentax 645z gewünscht. Aber eigentlich ist es der perfekte Kompromiss zwischen Kompaktheit und Handlichkeit. Dass die Kamerabodys von Pentax sehr wertig verarbeitet sind, bin ich mich ja gewohnt. So auch hier. Bei diesem Modell hat Pentax bei den Schaltern, wie z.B. AF, noch einen zugelegt. Sie rasten mit einem sanften Klick deutlich ein. Alle Abdeckungen scheinen nochmal optimiert worden zu sein. Sie wirken solide und machen die Wasser- und Staubresistenz der K-1 glaubhaft. Einzig der Gummilappen auf der Mikrofon- und Kopfhörerbuchse wirken nicht sehr vertrauenerweckend.

Das Klappdisplay, dessen filigrane Mechanik im Vorfeld zu kontroversen Diskussionen in den einschlägigen Internetforen sorgte, wirkt ausgesprochen solide und robust. Meine Bedenken bezüglich Tauglichkeit im rauen Hochzeitsfotografenalltag sind weggewischt. Endlich, endlich habe ich auch an der «kleinen» Kamera mein Klappdisplay. Nach dem ich dieses Feature an der 645z zu schätzen gelernt habe, bekomme ich hier die perfektionierte Variante angeboten. Das Display lässt sich nicht nur vertikal, sondern in alle möglichen Richtungen schwenken. Dabei bleibt es immer in der optischen Achse. Nur gegen vorne lässt es sich nicht biegen. Die K1 ist definitiv keine Selfieknipse. ;)

Ja, dieser deutlich grössere Sucherkasten im Vergleich zur K3 fällt sofort auf. Ich, als Brillenträger, sehe problemlos in jede Ecke des Bildes. Und was sich da alles an Informationen einblenden lässt, ist fantastisch.

Perfekt, GPS ist integriert und funktioniert auf Anhieb und ohne ein Manual zu studieren. Einfach ein oder ausschalten. Gefühlt findet es die Satelliten schneller, als es das O-GPS1 Modul tat.

Gerne hätte ich getestet, wie das Wi-Fi im Vergleich mit der Flu-Card funktioniert. Leider ist bei diesem Vorserienmodel der K-1 Wi-Fi noch nicht aktiviert.

Für etwas Verwirrung sorgt bei mir, dass jetzt der Knopf für Liveview dort ist, wo bei der K-3 die Vorschau ausgelöst wurde. Wenn ich nun schnell ein Kontrollblick auf das letzte gemachte Foto werfen möchte, kriege ich zwar ein Bild gezeigt; sogar eines das sich bewegt. Erst beim zweiten Blick merke ich, dass ich Liveview eingeschaltet habe.

Dieses neue, dritte Einstell-Rad oben auf der Kamera hat mich schon bei den ersten Bildern, die im Internet kursierten neugierig gemacht. Mir scheint es eine geniale Lösung um schnell auf die vielen neuen Funktionen zugreifen zu können ohne das Menü zu bemühen. Etwas, das meiner Abneigung gegen Menü-Turnerei sehr entgegen kommt. Wie es sich dann in der Praxis bewährt, wird sich noch zeigen.

Ein grosses Fragezeichen wirft der USB-Anschluss auf. Was, nur USB 2? Jetzt habe ich mich so an das schnelle Thetering der 645z und der K3 gewöhnt. Wird denn das WiFi so gut und schnell, dass das Kabel obsolet wird? Anders kann ich mir das nicht erklären. Antwort wird dann das Serienmodel der Pentax K-1 geben.

Erster Härtetest: Engagement Shooting mit der PENTAX K-1

Na ja, manch einer würde wohl sagen ich sei fahrlässig einen Auftrag mit einer Kamera umzusetzen, die ich noch nicht blindlings kenne und dazu erst noch im Vorserienstadium ist. Aber wie soll ich denn herausfinden, wie sich die Pentax K-1 im harten Alltag bewährt? Also ganz nach Anita Weyermanns Motto: «Gring ache u seckle!» Die Pentax K-1 liegt einfach zu gut in der Hand und ist nach Pentax-Tradition intuitiv zu bedienen. Ausserdem hängt im andern Spider-Holster die PENTAX 645z mit dem stabilisierten HD DFA645 MACRO 90mm F2.8 dran, quasi als Rückendeckung und Absicherung.

Angesagt ist ein Engagement Shooting, eine Verlobungsfotosession. Die äusseren Bedingungen könnten nicht besser sein. Schönstes Frühlingswetter, spriessende Blumen, warmer Sonnenschein und Pollen en masse. Zum Glück macht Letzteres weder den zwei Verliebten, die ich am Ufer der Töss begleite, noch mir was aus. Ich muss zugeben, ich habe etliche Mühe mein spannungsvolles Kribbeln der Vorfreude hinter einer professionellen Fassade zu verbergen. Schliesslich geht es auch darum, ob mich die Zwei für ihre für diesen Sommer geplante Heirat als Hochzeitsfotografen engagieren wollen. Also, reiss dich zusammen, Christian!

Engagement-Shooting an der Töss im Zürcher Oberland
PENTAX K-1 mit SIGMA 35mm F1,4 DG HSM | Art - Blende F3.2

Schnell finde ich mich aber in meinen gewohnten Flow wieder. Nur noch das Paar und ihr quirliger Hund stehen im Mittelpunkt. Ihnen die Scheu vor der Kamera zu nehmen erfordert meine ganze Aufmerksamkeit. Da kann ich mich nicht durch technisches Pröbeln ablenken lassen. Und siehe da: es geht blindlings. Es ist, als wäre die Pentax K-1 schon seit einem Jahr an meiner Seite. Jeder Knopf ist an der Stelle, wo ich ihn erwarte. Na ja, zu mindest fast jeder. Aus irgendwelchen unverfindlichen Gründen fanden es die Designer witzig die Liveviewtaste mit der für die Bildvorschau zu tauschen. Aber das ist nun wirklich der einzige Stolperstein, der mir auffällt.

Vielmehr sind mir die markanten Verbesserungen und Neuerungen aufgefallen. Da ist dieser grandiose Sucher, der mir alles anzeigt, was ich gerade verstelle, dessen einblendbares Gitter aufleuchtet, wenn der Fokus OK zurück meldet.

Engagementshooting aus der Froschperspektive
Aussergewöhnliche Perspektiven dank dem Klappdisplay der PENTAX K-1

Und dann dieses Klappdisplay! Zugegeben, ich bin ein Fan davon. Seit die 645z mit ihrer neigbaren Anzeige mich auf Hochzeitsreportage begleitet, kann ich kaum mehr ohne. Ich liebe aussergewöhnliche Perspektiven. In der Prä-Klappdisplay-Ära bedeutete das, dass ich bei jeder Hochzeitsreportage mindestens einmal mein Anzug wechseln musste. Der doch sehr gemächliche Kontrast-AF der Pentax 645z trübte diese Freude allerdings etwas. Gerade an dem Punkt wurde aber ordentlich geschraubt. Der Fokus reagiert sofort und sitzt zu aller Überraschung auch noch perfekt. So kann man der kleinsten Wasserpfütze ein Spiegelbild entlocken in dem man direkt von der Wasseroberfläche aus fotografiert. Weil das Display der Pentax K-1 sich ja nach allen Seiten biegen lässt und trotzdem immer in der optischen Achse bleibt, gelingen Aufnahmen, die vorher nur mit äusserster Mühe und staubigem Anzug realisierbar waren.

Gerade in dem Moment, in dem ich das Sigma 35 1.4 ART gegen das HD PENTAX-D FA 28-105mm F3.5~5.6 ED DC WR austauschte, passierte es. High Noon im Zürcher Oberland! Frank Miller, … äh nein, nicht ganz. Dieser Frank Miller, der da mit gesenktem Kopf und düsterem Blick mitten auf der staubigen Strasse steht, hat ein zottiges Fell und vier Pfoten. Unserem Will Kane sträuben sich alle Nackenhaare - …bis er dann doch die Beine unter die Arme nimmt und was-gisch-was-hesch das Weite sucht. Und mir bietet sich die Gelegenheit die PENTAX K-1 auch für alle Hundefreunde zu testen. Test definitiv auch bestanden. 

Mehr Fotos dieser Verlobungsfotosession sind hier zu sehen: Frühlingsgefühle an der Töss - Engagement Shooting

PENTAX K-1 mit HD PENTAX-D FA 28-105mm F3.5-5.6 ED DC WR bei 45mm, F4.0, 1/1250Sek

Zweiter Härtetest – Indoor-Sport-Fotografie mit der PENTAX K-1

Sportfotografie mit der PENTAX K-1 (F4.0, 1/400 Sec, ISO 5000)

Zugegeben, Sport war bisher nicht wirklich die Domäne von Pentaxkameras. Wer Sportveranstaltungen fotografieren will, setzt auf einen der beiden Platzhirsche. Meine Domaine ist sie auch nicht, die Sportfotografie. Gerade wenn sich der Sport in schlecht beleuchteten Turnhallen abspielt, brauchte es bisher viel Übung um mit z. B. der Pentax K-3 Schlüsselszenen wenn überhaupt, dann auch noch am richtigen Ort scharf hinzukriegen.

Der Zufall will es, dass just an diesem Abend die Damen des Floorball Albis im Halbfinal der Unihockey Schweizermeisterschaft stehen. Leider findet dieses Spiel auf der anderen Seite des Kanton Zürichs statt. So reicht es mir leider nur auf das letzte Drittel den Hexenkessel Zendenfrei in Mettmenstetten zu kommen.

Gerade das in dieser Liga im Kleinfeld gespielte Unihockey zeichnet sich durch hohe Tempi und schnelle Ballwechsel aus. Erschwerend dazu kommt die sehr mässige Hallenbeleuchtung. Genau jetzt hätte ich mir das noch nicht erhältliche, lichtstarke Premiumobjektiv HD PENTAX-D FA★ 70-200 mm F/2,8 ED DC AW gewünscht. Nimmt man halt was da ist. Und das ist das PENTAX-D FA 28-105mm F3.5-5.6. Der Kamera gebe ich 1/400 Sec. Belichtungszeit vor und öffne die Blende so weit wie möglich. Den Rest überlasse ich der ISO-Automatik und dem AF.C. Meine Erwartungen sind nach den Erfahrungen mit dem kontinuierlichen Fokus der K-3 nicht gerade an einem grossen Ort. Desto überraschter bin ich, wie der Fokus an den flinken Spielerinnen klebt.

Ich bin wahrlich nicht DER Sportfotograf. Aber wenn ich mir vorstelle, was dieses Werkzeug in den Händen eines versierten Sportreporters zu produzieren fähig ist…

Für mich sehr interessant ist, wie sich der Sensor im HochISO-Bereich verhält. Gerade an der Hochzeitsfeier abends, möchte ich möglichst nicht mit künstlichem Licht die Stimmung verändern. Deshalb bin ich auf hochlichtempfindliche Sensoren angewiesen. Was ich nun auf dem Display sehe, stimmt mich auch in diesem Punkt sehr zuversichtlich. Mehr zu den High-ISO-Qualitäten der Pentax K-1 in direktem Vergleich zu Pentax K-3 und 645Z hier.

Mehr Bilder dieses Unihockey-Spiels mit einem ausführlichen Spielbericht von Christina Gugolz sind hier zu finden: Aus und vorbei – schön wars!

Dritter Härtetest, oder besser Blindtest: Nachtaufnahmen

Dank der zuschaltbaren Beleuchtung der PENTAX K-1 findet man sich auch bei schlechten Lichtverhältnissen immer zurecht.

Schon ist es Ostermontag-Abend. Morgen ist es vorbei, mein Tête-à-Tête mit dieser hübschen Japanerin. Dann verlässt sie mich wieder und ich muss warten, bis eine ihrer Schwestern für immer bei mir bleibt. Genau an diesem Abend lädt die zauberhafte Frühlingsabendstimmung zu Blaue-Stunde-Bilder ein. Ich packe Stativ, K-1 und das 24-70 ein und fahre zum Schartenfels. Diese grosse Felsplatte am Eingang zu Baden bietet einen perfekten Blick auf die Altstadt und die beleuchtete Kirche der Bäderstadt an der Limmat. Nicht zum ersten Mal bin ich hier. Und darum weiss ich auf Anhieb wo der beste Platz ist. Stativ aufstellen und testen wie schön das HD PENTAX-D FA 24-70mm F/2,8 ED SDM WR aus den Lichtern Sterne zaubern kann. Genau in dieser Situation lerne ich sie zu schätzen, die Beleuchtung der Pentax K-1. Ehrlich, dieses Feature habe ich anfangs belächelt und als Effekthascherei abgetan. Aber gerade wenn einem noch nicht alle Funktionen der Pentax K-1 ins Blut übergegangen sind, sind diese LED-Lampen, die sich nach Belieben zu- und abschalten lassen, Gold wert. 

Baden by night - PENTAX K-1 mit HD PENTAX-D FA 24-70mm F/2,8 ED SDM WR (F8.0, 4.0 Sek. ISO 100)

Objektive für die PENTAX K-1

Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ich ein Vorserienmodel der PENTAX K-1 in den Händen habe. Trotzdem kann ich es nicht lassen meine Objektive auf die Vollformatkamera zu schrauben. Sie merkt selbst ob das angeflanschte Glas für Vollformat berechnet ist oder nur Crop ausleuchtet. Je nach Einstellung switcht sie dann in den Cropmodus. Dieser wird durch einen deutlichen Rahmen im Sucher angezeigt. Das funktioniert natürlich nur mit Pentaxobjektiven. Linsen anderer Hersteller werden sicherheitshalber als Crop-Objetkiv klassiert. Aber diese Automatik lässt sich ja ausschalten. 

Der Frage wie weit meine Lieblings-Crop-Objektive Vollformat ausleuchten, bin ich hier nachgegangen: Crop-Objektive am Kleinbildformat

Nachfolgend einige Bilder die über Ostern entstanden sind. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an Sayuri Takahama fürs Ausleihen ihrer Limiteds.

Fazit

Mit dieser Kamera hat mir Ricoh genau das richtige Werkzeug für meine Art der Hochzeitsreportage in die Hand gelegt. Robust, intuitiv zu bedienen, handlich und ein geniales Klappdisplay. Ein AF.C-Fokus, der endlich state oft the art ist. Ein bewährter Sensor, der das Bild schon im Gehäuse stabilisiert. Ich kann es kaum erwarten die erste Hochzeit damit zu begleiten.

Positiv

  • einzigartiges Klappdisplay
  • Kamerabeleuchtung
  • Grosser Sucher mit vielen einblendbaren Informationen
  • GPS integriert
  • Wi-Fi integriert (noch inaktiv beim Vorserienmodel)
  • Stabiliserter Sensor
  • 2 Speicherkartenfächer

Negativ

  • Abdeckung Mikrofon- und Kopfhörersteckbuchse schlabberig und erst nach zwei-dreimaligem Andrücken satt sitzend.
  • Liveview-Schalter jetzt dort, wo früher der Bildvorschauschalter war.
  • Nur USB 2

Ich hoffe, ich konnte mit meinen subjektiven Betrachtungen der PENTAX K-1 dem einen oder der anderen LeserIn einen Eindruck der neuen Vollformatkamera von RICOH vermitteln. 

Christian Meier

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Emanuel |

Toller Bericht! Vielen Dank. Bin froh auf Pentax gesetzt zu haben, obschon vor 10 Jahren ein Fotohändler mit davon abgeraten hat... einfach ein stimmiges Produkt. Lg, Emanuel

Kommentar von Blumöhr |

Interessanter Bericht! Ich fotografiere seit Mitte der 1970er Jahre mit Pentax. Meine damalige Fothändlerin hatte mich als jungen Mann darauf gebracht....! Wenn die Kamera hält was sie bisher verspricht, werde ich sie mir auf jeden Fall zulegen. Ich hoffe, dass die angesprochenen Minuspunkte vlt. noch beseitigt werden können.

Kommentar von Michael Przewrocki |

Ist leider schlecht lesbar dank zu heller schrift. warum die hervorhebungen nicht farbig(blau oder rot und dafür der test in normalschwarz? bitte nachholen. lesen ist mühsam. Danke

Kommentar von Jens |

Hallo Christian,

vielen dank für den super Testbericht unter Livebedingungen! Sehr aussagekräftig.

Die Pentax 35 mm Makro Ltd. scheint ja klaglos das Kleinbildformat auszuleuchten! Die Bilder sehen fantastisch aus! Das freut mich sehr, da ich sie sehr gerne an meiner zukünftigen K-1 weiter benutzen würde. Gab es da großen Lichtabfall bei Blende 2.8?

Grüsse,

Jens

Antwort von Christian Meier

Hallo Jens,

Danke für die Blumen.

Ich bin auch überrascht, wie diese kleine Objektiv sich am Vollformat schlägt. Ja, bei Blende 2.8 gibt es schon eine sichtbare Vignette. Diese kann man aber via ebv eliminieren oder als Gestaltungsmittel einsetzen. 

Kommentar von Peter Mathys |

Danke für diesen Testbericht. Als langjähriger Pentax-Fan hatte ich den Mut, die K-1 aufgrund der vorliegenden Daten einfach so zu bestellen. Um so mehr freue ich mich nun auf die erste Wanderung mit der neuen Kamera!

Kommentar von GJW |

Sehr guter Bericht. Deckt sich praktisch mit meinen sehr guten - aber kürzeren - Erfahrungen.
Allerdings sollte man das fehlende USB 3.0 nicht überbewerten. Immerhin schafft USB 2.0 rund 60 MB/s und gute SD-Karten lesen auch nicht viel schneller. An USB 3.0 kommt noch keine auch nur annähernd ran - von USB 3.1 ganz zu schweigen.
Für mich ist das nicht relevant, da ich eh die Karte direkt in den Sicherungs-Tank stecke und dort kopiere. Da werden dann die Karten-Kontakte mehr belastet als die USB-Buchse;-)
Dass die Buchsen-Abdeckung etwas fummelig sei, stört mich dann auch nicht. Zumal die Buchsen bei meinen Kameras generell spritzwasserdicht sind. Die Klappen sind eher gegen Staub, der sich in den Buchsen sammeln könnte.
Neben meiner 645Z ist das die am besten konzipierte Kamera!

Kommentar von Peter Herzig |

Hallo Christian

Voll des Lobes für dieses Glanstück von PENTAX und dies alles spannend und creativ sprachlich umgesetzt - der Blumenstrauss gehört Dir Christian.

Doch trotz diesen für sich sprechenden Vorteilen der neuen PENTAX K1, tue ich mich unendlich schwer mit der Entscheidungsfindung.
Da hat man (oder Frau) eine wunderschöne PENTAX K3-II in den Händen - die bis anhin mein Glanzstück war - und nun soll ich einfach so auf die K1 wehseln, eben nur weil diese NEU auf dem Markt ist und
mit Vollformat glänzen kann.
Wenn ich das Vollformat restlos ausnützen will, muss ich gleich meine beiden Objektive - ein SCHNEIDER XENON 12-24 mm und ein TAMRON 18-250 mm eintauschen - beide eben für APS-C Sensor gebaut.
Somit stellt sich für mich die grosse Frage: Hat es einen Sinn, wenn ich nur die PENTAX K1 kaufe und meine bisherigen Objektive weiterhin benütze um allenfalls mal später eventuell ein Vollformat Objektiv zu kaufen.
Wie sinnvoll ist dieser Gedanke, da ich von diesem Vollformat Sensor ja "nur" das APS-C Format nutze?
Fragen über Fragen - veilleicht kann mir ja jemand mit stichhaltigen Argumenten weiterhelfen?
Ich bedanke mich für jeden Tipp, der mir hilft, die "richtige Entscheidung" zu fällen!

Antwort von Christian Meier

Hoi Peter,

Danke für die Blumen.

Da ich nie eine Pentax K-3 II in Händen hielt, geschweige denn benutzt habe, kann ich dir nicht wirklich weiterhelfen. Vorteile bei der K-1 sehe ich vorallem beim Klappdisplay und beim, dank KB-Format, einfacherem Spiel mit der Schärfentiefe. Auch bezüglich Rauschen dürfte sie besser abschneiden. Hier habe ich diesbezüglich Pentax 3-3, Pentax K-1 und Pentax 645z miteinander verglichen: Rauschen und Sensorgrösse

Die Vorteile der Crop-Kamera sind klar bei der geringeren Grösse und beim geringeren Gewicht des benötigten Glases. Obwohl, die drei FF-Limiteds sind ja auch sehr klein. 

Kommentar von Jure |

Sehr geehrte!

Sie haben völlig vergessen zu testen auch eine geniale Option - so genannten
"Catch-in-focus"

http://www.pentaxforums.com/articles/photo-articles/catch-in-focus-tutorial.html

Mit diese Funktion kann man mit alte/film MF objektive (ideal für FF) fast so schnell fotografiern als mit moderne AF objektive.

Antwort von Christian Meier

Hallo Jure,

Vielen Dank für diesen Hinweis. Diesen Catch-in-Focus bieten die Pentax-DSLRs seit ich mich erinnern kann. Da ich aber nie auf manuelle Objektive setzt habe, benötigte ich diese Funktion nie. Ich kam daher auch gar nicht auf die Idee diesen auszuprobieren.

Kommentar von Karsten Nitsch |

Hallo Christian,
vielen Dank für deinen umfangreichen Bericht. Bin in allen Dingen voll bei dir, auch ich habe ständig das Problem mit dem Liveview-Schalter, zumal ich zusätzlich mit der K3II arbeite.Ansonsten ist die K1 einfach eine wunderbare Kamera. Eine Sache muss dir als Hochzeitsfotograf doch noch aufgefallen sein, sie ist erstaunlich leise, ein Vorteil den du in Zukunft in der Kirche sehr schätzen wirst ;-)
Grüße aus der Lausitz,
Karsten

Kommentar von Hofer Walter |

Hallo Christian
Dein Praxisbericht ist sehr wertvoll und bestätigt meine bisher gemachten Erfahrungen.
Ich habe die K-1 bereits Anfang Februar 2016 bei Foto Zumstein in Bern bestellt.
Ich war denn auch der erste auf der Warteliste. Am 10. Mai 2016 konnt ich meine K-1 abholen. Da ich schon von früher her erstklassige Gläser wie FA* 5,6/600, FA 4,5/300, FA 1,4/50 besitze und auch sonst bei Fremdprodukten immer auf FF achtete (ich glaubte fest daran, dass Pentax eine FF Kamera bringen wird) bin ich heute gut aufgestellt.
Ich bin begeistert von diesem Ding. Es bietet genaudas, was ich bisher vermisst habe!
Freundliche Grüsse

Kommentar von Dirk |

Hallo Christian,
ein toller Bericht! Ich überlege noch, ob ich mir die K1 zulegen soll. Zurzeit habe ich die K5, mit der ich im Großen und Ganzen recht zufrieden sind. Nur kommt sie leider bei schlechten Lichtbedingungen rasch an ihre Grenzen, vor allem wenn man kein Stativ benutzen will (oder kann). Daher möchte ich wissen, wie sich mit der K1 bei "available light" fotografieren lässt. Sind die Verschlusszeiten dann noch kurz genug, oder muss man früh die ISO-Werte hochdrehen (im Vergleich zu den Pentax-Crop-Kameras)?
Besten Gruß, Dirk

Antwort von Christian Meier

Hoi Dirk,

An welche Grenzen kommt die K5 bei wenig Licht?

Grenzen des AF? Ja, da schafft die K1 einen Quantensprung verglichen mit der K5. Da stellt die Kamera scharf, wo ich im Sucher zu wenig erkennen kann. 

Die Verschlusszeiten sind genau gleich lang, wie bei der Cropkamera. 1/50 Sekunde bleibt 1/50 Sekunde ob jetzt Crop, Vollformat oder Mittelformat. Was aber bei der K1 weiter verbessert wurde, ist der eingebaute Stabi. 

Was das Rauschen bei erhöhter Empfindlichkeit betrifft, habe ich hier einen Vergleich angestellt: ISO-Vergleich Pentax K3 - K1 - 645z Am besten machst du dir selber ein Bild. 

Eine Möglichkeit sind natürlich lichtstarke Objektive. An der K1 erleben ja die drei Vollformat-Limiteds derzeit ein grandioses Revival. Klein, lichtstark, offenblend schon scharf bis in die Ecken und eine wunderbares Bokeh.

Am besten du leihst dir die K1 mal aus und testest, ob sie deinen Anforderungen gerecht wird.

Kommentar von Dirk |

Hallo Christian,
danke für die rasche, freundliche und ausführliche Antwort. AF ist nicht das Problem, verwende ich meistens nicht. Aber selbst wenn ich mein 31er Limited an der K5 verwende, komme ich etwa in dunklen Räumen rasch an die Grenzen, dann muss ich die ISO-Zahl auf 3200 oder höher drehen, um noch einigermaßen kurze Verschlusszeiten zu erhalten, so dass nichts verwackelt. Meine Frage ist eher, ob der Sensor der K1 nicht deutlich lichtempfindlicher ist als jener der K5.
Besten Gruß
Dirk

Kommentar von Oliver |

Sehr schöner Bericht - ergänzt wunderbar die Test der professionellen Zeitungen und dpreview. Als ich von Kleinbild Minolta zu digitalen SLR gewechselt bin, war Pentax die Wahl der Stunde. Klar, dass die nur wenig Geld für Marketing ausgeben und um so mehr in ein gutes Preis-Leistungsverhältnis packen. Auch mich hatte man damals dahin beraten, mir lieber CaNi Ware zuzulegen. Nach dem Wechsel im letzten Jahr von K5 auf K3 folgt wohl nun die K1

Fazit: Alles richtig gemacht!

Kommentar von Heribert |

Hallo Christian,
ganz lieben Dank fuer den ausfuehrlichen Kommentar meiner Hochzeitsfotos bei den Pentaxians.

Deine Erfahrungen mit der K-1 kann ich voll unterschreiben.
Zu den Negativpunkten: USB 3 hat wohl Probleme gemacht. Das wurde wenigstens von ein paar Leuten bestaetigt. Daher ist man bei Ricoh wohl wieder zurueck gerudert.
Die vertauschten Schalter nerven mich auch, besonders wenn ich die K-3 parallel als 2. Kamera nutze. Außerdem finde ich es schade dass die AF-Punkte nicht mehr leuchten. bei dunklen Motiven ist es so oft nicht so einfach zu zielen. Schließlich ist mir noch aufgefallen, dass die K-1 recht lange braucht um aus ihrem "Stand by Schlaf" aufzuwachen.

schoenen Gruß in die Schweiz

Heribert

Kommentar von Daniel |

Hallo Zusammen

Hatte gestern die K1 in der Hand. Also, der Klappdisply finde ich ziemlich nutzlus. Denn komplett auf die seite schwenken und dann noch drehen, geht nicht. Ich finde es eine spielerei, die in der Klappdisplay Praxis aber schnell an die Grenzen stösst. Zudem fehlt eine Panorama Funktion (oder ich hab es nicht gesehen). Auch eine "Farb Separation" Funktion vermisse ich. Auch wenn man es nicht braucht, haben sollte es die Kamera schon. Denn ich will mein Leben nicht hinter Lightroom verbringen..... In dem Sinne: Ich weiss nicht so recht...!

Daniel

Antwort von Christian Meier

Hallo Daniel,

Du hast vollkommen recht. Die K-1 deckt deine Bedürfnisse nicht ab. Ich glaube, sie wurde auch nicht dafür konzipiert. Vielmehr richtet sie sich an professionelle und semi-professionelle Anwender. Bei denen ist nicht ein Selfi-Display gefragt. Da geht es darum, dass Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven einfacher möglich sind. Genau das ist mit diesem auf alle Seiten biegbaren Display mühelos möglich.

Und wer hochwertige Panoramas zusammen fügen will, greift zu einschlägiger Software. Bei keinem Profi geht das Bild unbearbeitet raus. Da ist es ein Leichtes ein Husch-Husch-Pano in LR zusammen zu setzen. An der letzten Hochzeit hatte ich das 15-30er in einem dummen Moment nicht dabei. Da machte ich halt mit dem 24-70 3 Hochkantaufnahmen und LR setzte mir das schnell zusammen:

Hochzeitsfeier am Sempacherseedie ganze Hochzeitsreportage ist übrigens hier zu finden: Als Hochzeitsfotograf am Sempachersee

Was eine "Farb Separation" Funktion ist oder wozu man die braucht, ist mir auch nicht ganz klar. Kannst du mir da weiter helfen?

Kommentar von Daniel |

Ja Du hast recht, ich bin ein Selfi Mann durch und durch ;-(. Werde also meine gesammte analoge und digitale Kameras 8KB + MF) fortwerfen. Das ist besser. Doch wenn man liest, dass man LR fast braucht zum fotografieren, dann schüttle ich nur noch den Kopf, ehrlich. Schein, dass Du das fotografieren verlernt hast. Ja ja, dann benutze Du mal LR für Panos, man kann es aber auch kompliziert machen. Vor allem Husch Husch.

Und sorry auch für den "Angriff" auf Deine geliebte K1. Es scheint, Du vertägst keine kritischen Stimmen.

In dem Sinne einen Gruss aus Zürich

Antwort von Christian Meier

Hey, cool. Wohin wirfst du dein MF-Zeugs? Nur damit ich weiss, wo ich es holen muss. Ich möchte auch mal eine analoge Kamera, die mir die Bilder fertig entwickelt liefert und eine Mittelformatknipse, bei der ich mich auf dem Display selber sehe.  ;)

Spass bei Seite! Meine geliebte Pentax K-1 ist ein Werkzeug und Arbeitstier; mehr nicht. Sie kann genau das auch, was jede andere Profi-DSLR auch kann. 

Ich finde keine Kritik in deinem Kommentar. Du hast festgestellt, dass dir das Display zu wenig flexibel ist und eine Pano-Funktion und Farbseparation fehlt. Ich habe dir bestätigt, dass das die Kamera nicht kann und somit wohl keine Option für dich ist. Was hat das mit Kritikunfähigkeit zu tun? Die von dir gewünschten Funktionen bieten übrigens fast alle mehrbesseren Smartphones.

Herzliche Grüsse aus der Agglomeration von Zürich

Kommentar von Thorsten |

Klasse Bericht.

Irgendwo im Text schreibst Du von Tethering der 645z und K3 (1.Version). Wie machst du das an der K3? Mir bisher nicht bekannt, das ich die vom PC/Notebook fernsteuern kann (Tethering).

Wie hast Du das gemacht?

Danke und Gruß

Thorsten

Kommentar von Heribert |

@Thorsten: die K-3 benoetigt noch eine Flu-Card von Pentax. Die bietet 16GB, W-Lan und Tethering.
http://shop-de.ricoh-imaging.eu/pentax-flucard-16gb-o-fc1.html
Die gibt es aber auch sehr guenstig gebraucht.

schoenen Gruß
Heribert

Kommentar von Hendrik Gassmann |

Hi Christian,

sehr schöner Bericht! Die K1 lacht mich gerade intensiv an :-) Du schreibst, der AF ist endlich "state of the art" ... in anderen Testberichten ist aber genau das der Knackpunkt der mich zögerlich macht. Hast Du mittlerweile ein Serienmodell der K1 in Gebrauch? ... auch auf Hochzeiten in "schonungslosem Einsatz"?

Liebe Grüße von den schwäbischen Höhen

Hendrik

Kommentar von Christian Meier |

Hoi Hendrik,
Danke für die Blumen. :)
Ja, ich habe jetzt eine Hochzeits-Saison mit der K1 hinter mir.
Anfangs dachte ich schon, sie würde die 645z obsolet machen. Aber an den 50mPixel-MF-Chip kommt sie doch nicht ran.
Ja, sie hat reibungslos funktioniert; auch bei Dauerregen. Und ich geh ja nicht gerade zimperlich mit meiner Ausrüstung um.
Mit dem AF bin ich sehr zufrieden. Aber ich habe keinen direkten Vergleich mit Nikon, Sony oder Canon. Ich kann damit umgehen. Der technische Ausschuss wegen Fehlfokus tendiert gegen 2%.

Das Beste ist, du mietest dir für einen Event eine K1 mit dem 70-200er, welches Festbrennweitenqualitäten hat. Unten rum würde ich dir das "31mm f1.8 limited" ans Herz legen. Meines Erachtens schlägt es das 35er Sigma, welches ich auch habe. Ich lese bei dir, dass du auf das 24-70er Tamron stehst. Das Pentax 24-70 ist von Tamron.

Wenn du von Canon kommst, dürfte dich der Dynamikumfang und high-ISO-Möglichkeiten des Sony-Chips begeistern.

Viel Spass und lass mich wissen, was du von der eierlegenden Wollmilchsau hältst. ;)

Kommentar von Martin Kleinheinz |

Hallo Hendrik.
Aufgrund deines Berichtes habe ich intensiver nachgeforscht und mir ebenfalls eine Pentax K-1 gekauft.
Ich bin sehr zufrieden damit. Der Systemwechsel hat sich alle Mal gelohnt.
Viele Grüße!
Martin

Antwort von Christian Meier

Hallo Martin,

Ich heisse zwar nicht Henrik. Aber ich fühle mich dennoch angesprochen. ;)

Freut mich, dass du mit der K-1 glücklich bist. Von welchem System hast du gewechselt?

Gruess

Christian

Kommentar von Andreas Pauli |

Hallo Christian,

Bin per Zufall auf diesen Blog gestossen.
Ich besitze seit April 2016 die K-1 und bin sehr zufrieden damit, ein Gerät welches immer wie mehr begeistert.
Mittlerweile benutze ich sie mit der Firmware 1.40 und da sind leckere Funktionen dazu gekommen.
Ich nutze die Objektive 15-30, 24-70 und 70-200 und bin von der Abbildungsleistung sehr überzeugt.
Auch mit dem etwas älteren 90-er Makro von Tamron gibts herrliche Detailaufnahmen. Mit dem "uralt"-Objektiv A 50mm 1:1.4 arbeitet es sich auch sehr gut an der Kamera.
Der Bericht bestätigt sehr gut meine Erfahrungen mit der ausgereiften Kamera, würde sie gegen nichts anderes tauschen wollen.

Liebe Grüsse

Antwort von Christian Meier

Hoi Andreas,

geht mir gleich wie dir. Auch nach der ersten Hochzeitssaison bin ich noch voll begeistert von dem kompakten Stück Technik.

Kommentar von Alexander |

Hallo Christian! Ich bin sehr hin und hergerissen da ich die K1 nun 2 Wochen getestet habe und mein umfangreiches Canon Zubehör bei einem Umstieg verkaufen müsste. Unbestritten ist die K1 ein sehr durchdachtes "Arbeitstier" mit innovativen Funktionen die man so weder bei Nikon noch Canon findet. Sehr überrascht hat mich, daß ich auf Anhieb sehr gut mit der Bedienung/Position der Knöpfe u.ä. zurechtkam obwohl ich ja an Canon gewöhnt bin. Nun aber zu meinen "Fragezeichen". Ich hatte die Kombi K1/Pentax D FA 24-79/2,8 im Test. Im Vergleich mit einer Canon EOS 5D MarkIII mit dem EF 24-70/2,8 L viel mir auf, daß die Pentaxbilder (trotz höherer Auflösung des Sensors) weicher und unschärfer wirkten. Kann es sein, daß das Pentax Objektiv die Fähigkeiten des Sensors nicht ausreizen kann? Das 24-70 ist eine sehr wichtige Linse für mich und offensichtlich gibt es noch keine Alternativen?
Die WiFi Funktion ist leider auch nicht so gut wie bei Canon ausgefallen, daran ist aber mehr die App schuld..leider gibt es keine Möglichkeit die Schärfe manuell einzustellen und bei Wahl der Einstellungen sieht man das Belichtungsergebnis erst nach dem Schließen des Menüs. Der letzte Punkt der mich zögern lässt ist das Thema Blitzen. Es scheint keine Funksysteme zu geben die das PTTL unterstützen und da die Blitze nicht wie bei Canon über das Kameramenü zu regeln sind ist mir nicht bekannt wie ich mehrere Blitze per Funk in der Leistung regeln könnte. Was die Kamerageräusche anbetrifft sind meiner Meinung nach die Canon Kameras leiser was für mich persönlich keine große Rolle spielt.
Wäre schön wenn ich ein paar Tipps von Pentaxkennern bekommen würde..vielleicht wird es ja doch ein Umstieg..die Kamera jedenfalls hat mich begeistert..das Objektive bislang weniger
Danke und viele Grüße
Alexander

Antwort von Christian Meier

Hoi Alexander,

Aus welchem Grund willst du von Canon auf Pentax umsteigen?

Das mit dem Objektiv erstaunt mich. Mein 24-70 zeichnet knackscharf; auch offen. Es ist bei mir das Notfall-Objektiv, wenn ich nicht genau weiss, was mich erwartet. Wenn es geht, weiche ich, wegen des schöneren Bokehs, auf Festbrennweiten aus. 
Hattest du mal das aktuelle Tamron 24-70 auf deiner Canon? Es ist die selbe Rechnung. Das Pentax ist eigentlich ein Tamron.

Ich weiss nicht, was die Canon-WiFi-Funktion kann. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass die Canon-App besser ist. Die von Pentax ist alles andere als intuitiv um es freundlich auszudrücken. Allerdings die Schärfe auf einen bestimmten Punkt via Touchscreen des Handys zu legen, funktioniert erstaunlich gut. Oder was meinst du mit "Schärfe manuell einstellen"?

Pentax und Blitzen war in der Vergangenheit nie eine glorreiche Geschichte. Darum habe ich mich schon lange auf Dritthersteller verlegt. Ich arbeite mit Profoto B1 und B2. Zwar habe ich da kein PTTL. Aber da das früher eh nicht sehr überzeugend funktioniert hat, habe ich längst gelernt mit Erfahrung und einem Testschuss das Blitzlicht richtig zu dosieren. Mit dem Profoto-Zeugs geht das simpelst und sehr intuitiv. Zudem ist es superrobust. Passt also somit perfekt zur Kamera.
Für Kompaktblitze gibt es da z.B. Yungnuos aber auch andere Hersteller die Funklösungen für Pentax anbieten. 
Womit hast du bisher mit Canon die Blitze ferngesteuert? Mal abgesehen von PTTL sollte das eigentlich auch mit Pentax funktionieren. Wenn mich nicht alles täuscht ist es derselbe Blitzschuh.

herzliche Grüsse

Christian

Kommentar von Sandor |

Hallo
Schöner Erfahrungsbericht.
Wie ist die Darstellung auf dem Kameradisplay zum effektivem Raw im Converter. Zum Beispiel bei Nikon ist das Display zu Kontrastreich und das Raw ca. 1+ Blende dünkler als angezeigt.

Antwort von Christian Meier

Hallo Sandor,

Danke für das Lob. :)

Die Darstellung des Kameradisplays hast du ganz selbst in der Hand. Du kannst die Farben und die Helligkeit ganz nach deinem Geschmack einstellen.

Ausserdem hat die Wahl JPG-Entwicklung der Kamera Einfluss auf die Displayanzeige. Wählst du "Kontrastarm" ist auch die Anzeige auf dem Kameradisplay weniger Kontrastreich. Ich nehme an, das wird bei Nikon auch so sein. 

Bezüglich Helligkeit: Da ist das Umgebungslicht entscheidend. Wenn Du Nachtaufnahmen machst, es rundherum dunkel ist, wirkt das Display heller. Man müsste also die Helligkeit dessen herunter schrauben. Da ich das nicht jedes mal ändern will, lasse ich das Histogramm eingeblendet. Dann sehe ich zu starke Abweichungen auch an Hand dessen. 

Gruess

Christian

PS: übrigens: schönes Portfolio hast du.

 

Kommentar von Hans Hamberger |

Hallo Christian,
danke für die vielen Informationen zur K-1. Lesenswert.
Ich habe seit Kurzem auch diese wunderbare Kamera mit Pentax 28-105 (ganz gut) und Tamron 90mm Makro (schon bei Offenblende unglaublich scharf bis in die Ecken - wahnsinn!).
Jetzt habe ich mir spaßhalber einen Konverter gekauft. Mit Blendenmitnehmer, keine elektronischen Kontakte, keine Elektronik drin. Mechanisch passts einwandfrei. Fotografieren ist bislang nicht möglich, es erscheint nur das "F--", trotz angewählter manueller Belichtung.
Gibt es eine Möglichkeit, auch ohne Elektronik im Objektiv zu fotografieren? Sollte doch bei einer Profikamera möglich sein

LG, Hans

Kommentar von Heribert |

@ Hans. Du musst den allerletzten Menuepunkt auf "2" schalten (Verwendung des Blendenrings".

Kommentar von Hans Hamberger |

Habs nach bisschen Suchen gefunden. F-- ist noch da, aber blinkt nicht mehr. Funktioniert! Natürlich rein manuell, aber das wusste ich ja und hat seinen Reiz.
Kann ich das nicht immer so lassen, oder hätte diese Einstellung bei anderen Objektiven im Automatikmodus Nachteile?
Danke und liebe Grüße aus Ingolstadt

Kommentar von Daniel Blaser |

Hallo Christian

Seit Juli 17 bin ich ebenfalls Besitzer einer K1 mit einem 24-70 F2.8.
Nun bin ich an einem Tele dran. Wobei ich mir noch nicht sicher bin ob ich mich für das Pentax 70-200, oder das 150-450 entscheiden soll.
Des weiteren brauch ich noch einen Blitz. Du hast die Marke Profoto erwähnt. Passt der A1 auf den Pentax Schuh? Sind die kompatibel? Und kann es sein dass die in der Schweiz nicht vertreten sind?

Gruss Daniel

Alle Bilder und Texte © 2019 Christian Meier